Cybercrime

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Cybercrime bezeichnet Straftaten, die mithilfe von Informationstechnologie und über das Internet begangen werden. Dazu zählen unter anderem Daten- und Identitätsdiebstahl, Betrugsdelikte, Erpressung durch Ransomware sowie gezielte Angriffe auf Unternehmensnetzwerke und digitale Infrastrukturen. Die Bandbreite reicht von Einzelfällen bis hin zu groß angelegten, professionell organisierten Cyberangriffen.

Unternehmen und Institutionen sind zunehmend Ziel von Cybercrime, da sensible wirtschaftliche Daten, Geschäftsgeheimnisse oder personenbezogene Informationen attraktive Angriffspunkte darstellen. Neben unmittelbaren finanziellen Schäden können auch langfristige Folgen wie Reputationsverluste, rechtliche Konsequenzen und Vertrauensbrüche entstehen. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen begünstigt dabei die Professionalisierung und internationale Vernetzung der Tätergruppen.

Ein effektives Sicherheitskonzept umfasst heute nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern auch eine klare kommunikative Strategie für den Ernstfall. Gerade im Falle eines Cybercrime-Vorfalls ist eine schnelle, transparente und strukturierte Reaktion entscheidend, um den Schaden für das Unternehmen zu begrenzen. Die Krisenkommunikation übernimmt hierbei eine zentrale Rolle: Sie hilft, die richtigen Botschaften intern und extern zu steuern, die Öffentlichkeit informiert zu halten und das Vertrauen von Kunden, Partnern und anderen Stakeholdern zu bewahren.

Angesichts der stetig wachsenden Bedrohung durch Cybercrime ist es für Unternehmen unerlässlich, Prävention, Krisenmanagement und Kommunikationsstrategien eng miteinander zu verzahnen.